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Prof. Dipl.-Des. Oliver Wrede

Studiengang:    Visuelle Kommunikation
Lehrgebiet:    Mediendesign
Schwerpunkt:    Audiovisuelle Gestaltung, Interface Design und Informationsarchitektur

Kontakt
wrede[at]fh-aachen.de
Raum 03122
Sprechstunden: Dienstags ab 16:00
und nach Vereinbarung

Weblogs
Deutsch: http://wrede.design.fh-aachen.de/
Englisch: http://wrede.interfacedesign.org/
Seminare: http://campusphere.de/

Vita

  • Lehrt seit Oktober 2000 im Lehrgebiet »Medientheorie/Medienpraxis« bzw. »Interaktive Medien, Audiovisuelle Gestaltung, Informationsarchitektur« im Fachbereich Design der Fachhochschule Aachen.
  • Zwischen 2007 und 2009 Head of Concept & Design for Hobnox AG
  • Zwischen 2005 und 2007 Vertretungsprofessor im Studiengang Medieninformatik der Fachhochschule Köln, Campus Gummersbach
  • Oktober 1999 bis Oktober 2001 künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter and der Kunsthochschule für Medien Köln im Bereich »Interaktive Medien und Netzwerke«.
  • Gründete 1996 die Designagentur causa formalis informationsdesign.
  • Diplomierte am Fachbereich Design der Fachhochschule Köln (heute KISD)

Lehrkonzeption

Designer schlagen formale Lösungsstrategien für informelle Probleme vor. Dieser These folgend sind Designer weder Handwerker noch Künstler - sie sind Vermittler zwischen Anspruch und Wirklichkeit und erschliessen sich und ihren Auftraggebern das reichhaltige Potential formaler Lösungen. Diese Sonderrolle fällt den Designern immer weniger eindeutig zu: die Funktion und die Wirkweise gut gestalteter Produkte und Dienstleistungen wird inzwischen in vielen Fachgebieten erkannt.

Eine neue Herausforderung an die Designausbildung heisst daher die eigene Profession zu avancieren: Neben Theorie und Praxis gesellen sich Methodenwissen, Analysefähigkeit und Beschreibungskompetenz, Erkenntnisbildung im Design an sich. Darüber müssen Wirkweisen von Design im historischen Rückblick und im Hinblick auf den Entstehungskontext erfasst werden.

Die Projektseminare bei Prof. Wrede sind daher in Form von kleinen »Forschungsprojekten« formuliert, in denen Studierende nicht nur eigenen neuen Erkenntnissen nachspüren, sondern neuen Erkenntissen im Designzusammenhang überhaupt.

Die Kriterien für die Bewertung von Prüfungsleistungen geben hierbei Aufschluss über die konkrete Bedeutung dieser Aussagen im Bezug auf die Lehr- und Lernziele.

Schwerpunkte

  • Informationsstrukturierung und -visualisierung
  • Design und Knowledge Management
  • Lernmedien kognitive Werkzeuge
  • Interaktionsgestaltung
  • Interface-Design
  • Informationsdesign
  • Elektronisches Publizieren
  • Einsatz von elektronischen Medien im Unternehmenskontext

1.+2. Semester

Designgrundlagen (kleine praktische Übungen und Vorträge)

Das Hauptaugenmerk im ersten Studienjahr dient der Orientierung im Fach Design im allgemeinen und im Lehrgebiet im besonderen. Hierzu werden oftmals Aufgabenstellungen gefunden, die formale und strukturelle Fragestellungen in Zusammenhang bringen und zugleich Wahrnehmungs- und Darstellungsprobleme thematisieren, welche von den Studierenden methodisches und planvolles Vorgehen verlangen.

ab 3. Semester

Ab dem dritten Semester werden semesterübegreifende Projektseminare angeboten. Je nach Ausbildungsstand spielen dabei zunächst die konzeptuelle Reichhaltigkeit später dann die Details und die Vielfalt in der Umsetzung eine Rolle.

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